Tagungszentrum und Kreuzgang

Zur Grabeskirche St. Elisabeth von Thüringen in Krefeld

Beschreibung

Tagungszentrum
Siempelkamp

Kreuzgang
zur Grabeskirche St. Elisabeth von Thüringen in Krefeld, Hülser Str. 574

Zeit für Neues. Nachdem der Kapuzinerorden bereits vor 25 Jahren beschlossen hatte, das Kloster in Krefeld Inrath aufzulösen und das benachbarte Unternehmen Siempelkamp das lange Jahre ungenutzte Gelände 2011 erstanden hat, kann jetzt ein neues Nachnutzungskonzept vorgestellt werden.

Der Clou: Der Kreuzgang des Klosters bleibt erhalten und soll über die Kirche der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Eine Idee, die sicher auf Resonanz bei der Pfarrei Heiligste Dreifaltigkeit stoßen wird, die einmal geäußert hat: Sollte einmal zu irgendeinem Zeitpunkt die Möglichkeit bestehen, würde man sich einen Zuerwerb auf der südlichen Kirchenseite vorstellen können. Sie steht in engem Zusammenhang mit der Umnutzung der Kirche St. Elisabeth zur Grabeskirche.

In Erweiterung der Kirchenräume, die zukünftig als letzte Ruhestätte für bis zu 2.300 Menschen dienen wird, bietet der Kreuzgang einen „Wandel-Raum“, der zur Besinnung, zur inneren Einkehr aber auch zur Kommunikation einlädt. Das Wesentliche des Klosters bleibt erhalten und wird für den Besucher erlebbar. Kreuzgang und Innenhof bieten einen geschützten Raum zur inneren Einkehr.

Während die ursprünglichen Architekturelemente des Kreuzganges der zukünftigen Nutzung behutsam angepasst werden, erhält der Klosterhof eine völlige Neugestaltung mit einer klaren Konzentration auf die Mitte.

Videoanimation

Scharnowski Loddenkemper
Architekten

Westwall 41
47798 Krefeld

Tel: 02151 - 62 334-0
mail@S-L-Architekten.de

Südlich des Kreuzganges ist ein Tagungszentrum für Siempelkamp geplant.

Entwurfsidee:

  • Platzierung an Hülser Straße in Kirchenflucht
  • Die klare kubische Außenform nimmt die Formensprache der Siempelkamp-Gebäude auf
  • Das leichte Dach mit seinen diagonal angeordneten Neigungen und Knicken, spielt mit den vorhandenen Dachformen der angrenzenden Gebäude der Kirche und der Wohnbauten
  • Der Kubus, mit sparsamen Öffnungen zur Allee, öffnet sich mit großzügigen Glasfronten sowohl zur Straße wie auch zum Park

Das von Siempelkamp beauftragte Architekturbüro SL Architekten erschafft mit seinem Entwurf der Nachnutzung des ehemaligen Klostergeländes sensibel abgestufte Verbindungselemente zwischen der urbanen Wohnnutzung im Süden des Geländes und der zur Grabeskirche umgewidmeten St.-Elisabeth-Kirche.

 

Bilder

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Eine farbig gestaltete Wand schützt den Kreuzgang und macht neugierig auf das Dahinter

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Klosterhof

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Klosterhof

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Straßenansicht auf Tagungszentrum, Kreuzgang und Grabeskirche

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Tagungszentrum Siempelkamp

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Blick vom Kreuzgang in den Klosterhof

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Kloster & Tagungszentrum

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Tagungszentrum & Klosterhof

Historie

  • Weihnachten 2017

    Planung der Wiedereröffnung der Kirche als Grabeskirche
  • 2017

    Schadstoffgutachten für das ehemalige Kloster
    Studie Nachnutzung Kreuzgang + Neubau Tagungszentrum
  • 2016/2017

    Umbau zur Grabeskirche
  • 2016

    Teilentwidmung der Kirche
  • 2015

    Wettbewerb Entwurf Grabeskirche
  • 2012

    Neues Pfarrhaus St. Elisabeth
  • 2008

    Verkauf des Klostergebäudes an Siempelkamp
  • 1992

    Beschluss des Kapuzinerordens, das Kloster aufzulösen
  • 1951

    Wiederaufbau der Kirche abgeschlossen
  • 2. Weltkrieg

    Kloster und Kirche wurden in großen Teilen zerstört
  • 1894

    Fertigstellung der Klosterkirche
  • 1892

    Errichtung des Klosters
  • 1888

    Plan, Kapuziner zur Seelsorge des sozialen Brennpunktviertels Krefeld Nord und Inrath in der Pfarrei Liebfrauen anzusiedeln

Kontakt

Siempelkamp
Grundstücksgesellschaft mbH
Siempelkampstraße 75
47803 Krefeld